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Glänzende Arbeitsergebnisse

Berlin, 26. Januar 2015

Sehen, was man geschafft hat: Autos auf Hochglanz polieren oder mit knalliger Leuchtreklame auf ein Geschäft aufmerksam machen – Auszubildende der unterschiedlichsten Handwerksberufe können die Ergebnisse ihrer Arbeit unmittelbar betrachten. Für viele junge Menschen ist dies einer der Gründe, weshalb sie sich für eine handwerkliche Ausbildung entscheiden. Drei Auszubildende erzählen, wie ihr Beruf sie zufrieden und stolz macht.

 

Das begeisterte Gesicht eines Kunden ist für Omid Bawar ein großer Ansporn. „Es ist super, Autos zu polieren, weil man das Ergebnis hinterher sieht. Wenn der Kunde sich freut, macht mich das richtig stolz”, sagt er. Omid Bawar absolviert in der Hamburger Autolackiererei Herbert Dähn GmbH eine Ausbildung zum Fahrzeuglackierer. Auch Caroline Brosch kennt das Gefühl, stolz auf ihr Handwerk zu sein: Wenn sie mit ihren Freunden unterwegs ist, kann sie ihnen die Ergebnisse ihrer Arbeit zeigen, da sie Teil des Straßenbildes sind. „Ich stelle nicht nur Leuchtwerbung her und montiere sie – es steckt noch viel mehr dahinter: Ich sorge unter anderem für ein buntes und glanzvolles Nachtleben“, sagt die 19-Jährige. Sie macht eine Ausbildung zur Schilder- und Lichtreklameherstellerin bei der Firma Gralki Werbung in Witten bei Dortmund. Auch Samuel Scheerer sieht, was er und seine Kollegen geschafft haben, wenn er am Ende eines Arbeitstages nach Hause geht. Er ist auszubildender Gebäudereiniger bei der TGS Teegen Gebäudedienstleistungen GmbH in Fellbach und Experte in Sachen „Vorher-Nachher-Effekt”: „Mit meiner Arbeit Glasfassaden und Böden zum Glänzen zu bringen, ist ein gutes Gefühl“, sagt der 24-Jährige.

 

„Die Vielseitigkeit ist toll.“

Omid Bawar ist im ersten Lehrjahr und lernt, Karosserien und Oberflächen zu schützen und zu veredeln sowie Unfallschäden zu beseitigen. Warum er sich für diese Ausbildung entschieden hat? „Ich interessiere mich sehr für Autos und wollte schon immer mit Fahrzeugen arbeiten. Dazu kommt, dass ich Lacke und Farben mag“, erklärt der 19-Jährige, der ursprünglich aus Afghanistan stammt. Caroline Broschs Entscheidung für ihren Handwerksberuf stand früh fest: Durch ihre Mutter, die Schilder- und Lichtreklameherstellerin ist, kannte sie den Beruf bereits. Die kreative Fertigung von Lichtreklame mit Werkstoffen, Farben und Effekten begeistere sie, so die Auszubildende: „Mir gefällt es, dass man in dem Beruf sowohl handwerkliche als auch technische und grafische Fähigkeiten erwirbt.“ Und auch Samuel Scheerer ist begeistert von seinem Handwerk: „Die Vielseitigkeit ist toll: Wir üben eine große Bandbreite an Tätigkeiten aus, von der Grundreinigung über Sanitär-, Fenster- oder Bodenreinigung bis hin zur Reinigung von Maschinen. Außerdem gibt es keine Höhenlage, in der wir nicht arbeiten.“

 

Sinn für Ästhetik ist wichtig.

Wer wie Caroline Brosch eine Ausbildung zum Schilder- und Lichtreklamehersteller machen möchte, sollte ein gutes Verständnis für Mathematik sowie eine sichere Rechtschreibung mitbringen. „Hilfreich ist auch Sinn für Ästhetik, da man mit Farben und Formen umgeht“, so die Auszubildende. Gebäudereiniger-Azubi Samuel Scheerer verrät, welche Eigenschaften in seinem Handwerk gefragt sind: „Besonders wichtig ist es, pünktlich und zuverlässig zu sein. Für die Theorie kann eine gute Auffassungsgabe nicht schaden, da man ein Verständnis für Chemikalien und verschiedene Reaktionen zwischen Reinigungsmitteln und Materialien entwickeln muss.“

 

„Ich möchte das tun, was mich in dem Beruf weiter bringt.“

Im Anschluss an die Ausbildung stehen jungen Handwerkern viele Möglichkeiten offen. „Als Erstes möchte ich natürlich meinen Gesellenbrief erhalten. Noch kann ich gar nicht sagen, ob ich danach studieren, mich weiterbilden oder erst einmal als Geselle arbeiten möchte“, erklärt Samuel Scheerer. Caroline Brosch fügt hinzu: „Irgendwann würde ich gerne meinen Meister machen. Ich möchte einfach das tun, was mich in dem Beruf weiter bringt, daher kann ich mir auch ein Studium vorstellen. Die Berufsschiene ändern möchte ich aber bestimmt nicht.“

 

Anpacken im Handwerk

Mit über 130 Ausbildungsberufen bietet das Handwerk zahlreiche Möglichkeiten, die eigenen Interessen beruflich zu verwirklichen. In seiner Imagekampagne appelliert das Handwerk an Jugendliche unter anderem mit dem Slogan: „Die Welt war noch nie so unfertig. Verleih ihr Glanz“. Nicht nur als Fahrzeuglackierer, Schilder- und Lichtreklamehersteller oder Gebäudereiniger – auch in Berufen wie dem Galvaniseur, dem Metallbildner, dem Glasveredler und vielen weiteren können junge Menschen die glänzenden Ergebnisse ihrer Arbeit direkt in den Händen halten. Informationen zu über 130 Ausbildungsberufen gibt es unter www.handwerk.de.  

Mit dem Berufe-Checker auf www.handwerk.de können Jugendliche in wenigen Klicks herausfinden, welcher handwerkliche Beruf zu ihnen passt.

Auf „Lehrstellenradar.de“ finden Interessierte Ausbildungs- und Praktikumsplätze in ihrer Nähe. Der Lehrstellen-Radar ist auch als App für Android- und iOS-Geräte verfügbar.

 

Weitere Informationen

Fahrzeuglackierer

  • Dauer der Ausbildung: 3 Jahre
  • Fahrzeuglackierer arbeiten mit Farben und Lacken, bearbeiten und gestalten Oberflächen und stellen Beschriftungen, Design- und           Effektlackierungen her.
  • Infos unter www.farbe.de oder www.handwerk.de

 

Gebäudereiniger

  • Dauer der Ausbildung: 3 Jahre
  • Gebäudereiniger pflegen und reinigen Oberflächen aus Stein, Beton, Holz oder Metall, setzen Reinigungs-, Pflege- und                             Desinfektionsmittel ein und arbeiten nicht nur am Boden, sondern auch auf Leitern, Gerüsten und Hubarbeitsbühnen.
  • Infos unter www.die-gebaeudedienstleister.de oder www.handwerk.de

 

Schilder- und Lichtreklamehersteller

  • Dauer der Ausbildung: 3 Jahre
  • Schilder- und Lichtreklamehersteller entwerfen Kommunikations- und Werbekonzepte sowie Schriften und Zeichen und montieren           Lichtröhren und Leuchtkästen.
  • Infos unter www.werbetechniker.de oder www.handwerk.de
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